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Kontrabass    E-Bass    Cello

Nein, ich habe nicht angefangen Bass zu spielen, weil er weniger Saiten als die Gitarre hat.
Auch nicht weil er einfacher zu spielen wäre… …siehe weniger Saiten…
Alles viel einfacher: Meine ersten musikalischen Erfahrungen machte ich familientraditionsgemäß mit dem Cello, samt der dazugehörigen klassischen Musik.
Irgendwann stellte ich fest, daß es auch andere Musik gibt. Sogar gute! Und so ganz andere! So kam ich zum Jazz, und naheliegenderweise zum Kontrabass. Die Technik etwas, aber nicht viel anders als die des Cellos, größer, natürlich tiefer. Es ging schnell voran, und ich beschloss das Ungetüm an der guten deutschen Musikhochschule zu studieren. Zufälligerweise gab es damals seit kurzem in Köln den ersten Jazzstudiengang Deutschlands, also hin!
Zwei Jahre blieb ich dort an der Musikhochschule, die noch mit Kinderkrankheiten des neuen Studiengangs zu kämpfen hatte. Wirklich gut und wichtig war für mich die anschließende Zeit in Hilversum (NL) mit Diplom 1991.
Gelebt habe ich dann einige Jahre in Köln, sechs in und um Florenz, die letzten drei in Düsseldorf, und nun ist es Frankweiler an der Südlichen Weinstraße.
Über die Jahre haben sich viele verschiedene Bands quer durch alle Stile gebildet, haben viel geprobt, sind oft oder weniger oft aufgetreten, haben manchmal aufgenommen und sich auch wieder aufgelöst. Gespielt habe ich mit vielen fantastischen Musikern und Freunden, aber Namedropping ist meins nicht, darum entfällt es.
Der Kontrabass ist nach wie vor das wichtigste meiner Instrumente, und er wird es wohl bleiben. Die Macht seiner Position im Fundament der Band entspricht seiner imposanten Erscheinung, macht ihn zu dem so besonderen, oft unterschätzten Instrument. Darum spiele ich ihn, und nicht Gitarre.
- Wenn Ihr wissen wollt wo ihr seid, hört auf den Bass! - Wenn Ihr nicht auf ihn hört, hol euch der Heino! -